Stephan Seidenfad bAV-Experte und Geschäftsführung
Diese Förderungen beinhaltet die bAV
Arbeitgeber sparen rund 20 % Lohnnebenkosten – und Mitarbeiter bauen gleichzeitig mehr Rente auf als aus ihrem Netto. Lassen Sie uns Ihr bAV-Potenzial berechnen.
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Die steuerliche Förderung der bAV, welche Sozialabgabenersparnis die Entgeltumwandlung bringt, zu welchem Zuschuss Arbeitgeber verpflichtet sind und welche staatliche Förderung es für Geringverdiener gibt.
Kaum ein Finanzprodukt enthält eine vergleichbare Förderung durch den Staat und den Arbeitgeber wie die betriebliche Altersvorsorge (bAV).
Sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber profitieren von verschiedenen Fördermaßnahmen.
Sowohl der verpflichtende Arbeitgeberzuschuss als auch die Steuer- und Sozialabgabenersparnisse steigern die Attraktivität der Zusatzrente.
Für den maximalen Nutzen der bAV-Förderungen spielt die Auswahl des richtigen Produkts eine entscheidende Rolle.
Die Fördermaßnahmen in der bAV
Arbeitnehmer können von verschiedenen Förderungen der betrieblichen Altersvorsorge profitieren:
Förderung durch den Staat
verpflichtenden Arbeitgeberzuschuss
Förderung für Geringverdiener
Die Förderung der betrieblichen Altersvorsorge durch den Staat
Arbeitnehmer haben per Gesetz ein Recht auf Entgeltumwandlung. Dabei sparen sie aus ihrem Bruttoeinkommen, also steuer- und sozialabgabenfrei. Die Höhe des eingezahlten Beitrags ist durch die Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Rentenversicherung West begrenzt. Im Jahr 2026 können Arbeitnehmer monatlich 676 Euro und jährlich 8.112 Euro in die Betriebsrente einzahlen. Der sozialabgabenfreie Anteil beträgt monatlich 338 Euro. Jährlich sind es 4.056 Euro. Bei den Durchführungswegen Unterstützungskasse und der Direktzusage ist der steuerfreie Anteil unbegrenzt. Die Grenze der Sozialabgaben liegt wie bei den anderen Durchführungswegen bei vier Prozent.
100 € sparen, 230 € bekommen: so funktioniert es!
Steuerklasse: 1 (Single, keine Kirchensteuer)
Ohne bAV
Mit bAV
Ersparnis/Bonus
Brutto-Einkommen
3.750 €
3.550 €
bAV-Beitrag Arbeitnehmer
0 €
200 €
bAV – Arbeitgeber (Pflicht)
0 €
30 €
30 €
Steuern
-523,08 €
-472,83
50,25 €
Sozialabgaben (Rente & Co)
-771,57 €
730,37 €
41,20 €
Netto-Einkommen
2.455,35 €
2.346,75 €
Eigenanteil Sparbetrag
0 €
108,55 €
121,45 €
230 € werden monatlich in die bAV gespart. Der Arbeitnehmer bezahlt 108,55 € und mit Kirchensteuer weniger.
In dem Rechenbeispiel wird die Entwicklung von einem 200 Euro-Sparbeitrag deutlich. Zugrunde liegt ein Bruttoeinkommen von 3.500 Euro inklusive Betriebsrente. Auf der rechten Seite ist die Ersparnis aufgeführt. Aus der unteren Tabellenspalte kann man den eigenen Sparanteil entnehmen, der bei 200 Euro 108,55 beträgt.
bAV-Förderung durch den Arbeitgeber
Seit 2019 zahlt der Arbeitgeber für neue Entgeltumwandlungs-Verträge, seit 2022 auch für alle Bestandsverträge, einen verpflichtenden Arbeitgeberzuschuss.
Bei einem Normalverdiener sind das 15 Prozent auf den Beitrag.
Einzig für die Unterstützungskasse ist die bAV-Förderung nach dem BRSG nicht verpflichtend.
Experten-Tipp: Maximale Ausschöpfung der bAV-Föderung
„Um von den bAV-Förderungen im höchsten Maß zu profitieren, ist die richtige Produktauswahl entscheidend.
BAV-Produkte mit einem hohen, transparenten Investmentanteil eigenen sich, um Rendite zu erzielen.
Je mehr Geld im Deckungsstock oder einer Blackbox landet, desto weniger effektiv ist das Produkt.
Wenn sich der Arbeitnehmer das ETF-Portfolio, den einzelnen ETF oder einen vermögensverwaltenden Fonds aussuchen kann, erhält er ein echtes Investment-Produkt.
Die Anlage in ein ETF ist flexibler als das Besparen eines bAV-Vertrags. Allerdings kommt bei der richtigen Produktwahl ein großer Anteil im ETF an. Betriebsrenter sparen mit der bAV mehr Geld, als sie aus ihrem Netto sparen würden. Dadurch entsteht eine Performance, die idealerweise oberhalb der Inflation liegt.
In der Regel fördern Arbeitgeber heute über den Mindeststandard von 15 Prozent hinaus, um ein Bindungsmoment zu erzeugen. Arbeitnehmern wird vielleicht auch erlaubt, ihre vermögenswirksamen Leistungen für das Rentenalter einzusetzen. Kommen alle bAV-Förderungen zum Tragen, entsteht ein effektives Produkt mit maximaler Performance.”
Mit uns die ideale betriebliche Altersvorsorge finden
Weniger Verwaltungsaufwand, zufriedenere Mitarbeiter, steuerlich optimiert – die bAV ist einer der wirkungsvollsten Benefits, die Sie Ihrem Team bieten können. Lassen Sie uns gemeinsam herausfinden, welche Lösung zu Ihrem Unternehmen passt.
Im Jahr 2018 hat die Bundesregierung Initiativen ergriffen, um die betriebliche Altersvorsorge gerade für Menschen mit niedrigeren Einkommen attraktiver zu gestalten. Eine Grundlage hierfür bildet das Betriebsrentenstärkungsgesetz, das im Januar 2018 in Kraft trat. Eine wesentliche Fördermaßnahme ist der Zuschuss des Arbeitgebers mit staatlicher Förderung.
Arbeitgeber, die Beiträge zwischen 240 und 960 Euro jährlich für ihre Beschäftigten mit einem Bruttoverdienst von maximal 2.575 Euro monatlich in die bAV einzahlen, erhalten vom Staat einen Zuschuss. Der Staat erstattet 30 Prozent des vom Arbeitgeber geleisteten Beitrags. Diese Erstattung können Arbeitgeber bei der Lohnsteuer geltend machen. Es muss sich dabei um eine rein arbeitgeberfinanzierte bAV handeln.
So profitiert der Arbeitgeber von Fördermaßnahmen
Durch die Entgeltumwandlung sinken ebenfalls die Sozialabgaben aufseiten des Arbeitgebers, ähnlich wie bei den Arbeitnehmern, um circa 20 Prozent. Der Grund hierfür ist, dass die Lohnnebenkosten des Arbeitgebers geringer ausfallen, sobald ein Anteil des Bruttogehalts in die betriebliche Altersvorsorge eingezahlt wird.
Mit uns die ideale betriebliche Altersvorsorge finden
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EntgeltumwandlungBei der Entgeltumwandlung zahlen Arbeitnehmer einen Teil ihres Bruttoeinkommens in eine betriebliche Altersversorgung. Dadurch verringert sich das zu versteuernde Einkommen, wodurch Arbeitnehmer Steuern- und Sozialabgaben sparen.BeitragsbemessungsgrenzeDie Beitragsbemessungsgrenze ist eine Rechengröße, die festlegt, bis zu welchem Betrag das Einkommen von gesetzlich Versicherten zur Beitragsberechnung der gesetzlichen Sozialversicherungen herangezogen wird. Es gibt verschiedene Werte für die Kranken- und Rentenversicherung.Nachgelagerte BesteuerungRenten werden erst bei Auszahlung besteuert, während die Beiträge in der Ansparphase steuerfrei oder steuermindernd sind. Ziel ist es, die Steuerlast ins Rentenalter zu verlagern, wenn das Einkommen meist geringer ist.
Unsere Experten von transparent-beraten.de bewerten den Versicherer und die Tarife in den Kriterien „Preis, „Leistung“ und „Schadensfallabwicklung“ anhand ihrer langjährigen Erfahrung im Versicherungswesen.
Unsere Kunden bewerten den Versicherer und seine Tarife nach ihren individuellen Erfahrungen.
Der Score berechnet sich mit unterschiedlicher Gewichtung aus diesen vier Kategorien, um Ihnen einen transparenten und einfachen Überblick zu verschaffen.