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Krankenzusatz­versicherung

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Versicherungslücken in der Krankenversicherung schließen

Sie sind gesetzlich krankenversichert und ärgern sich, dass für Sie wichtige Leistungen nicht abgedeckt sind? Dann lohnt sich spätestens jetzt, über private Krankenzusatzversicherungen nachzudenken. Gesetzliche Krankenkassen wie AOK, Barmer oder BKK, decken zwar die wichtigsten Leistungen und Behandlungen ab. Denn der Staat sorgt dafür, dass alle Bürger im Krankheitsfall oder nach einem Unfall die wichtigsten Behandlungen und Versorgungen bekommen. Gesetzliche Krankenkassen haben aber zum Teil große Versicherungslücken, die Sie mit einer privaten Zusatzversicherung schließen können. Angebote zu solchen privaten Krankenzusatzversicherungen gibt es in fast allen Bereichen, zum Beispiel für Zahnbehandlungen, Krankheitsfälle im Ausland oder Behandlungen durch Heilpraktiker. Welche Fragen Sie sich bei der Auswahl stellen und worauf Sie generell achten sollten, lesen Sie hier.

Krankenzusatz­versicherung – was ist das?

Eine private Krankenzusatzversicherung sichert Sie da ab, wo Ihre gesetzliche Krankenkasse nicht zahlt. Diese Lücken sind allerdings mehr und größer, als man zunächst denkt. Denn das Gesundheitssystem und die Gesundheitsversorgung in Deutschland gelten grundsätzlich als sehr gut im internationalen Vergleich. Eine aktuelle Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) von 2020 bescheinigt Deutschland zum Beispiel einen „sehr guten Systemzugang mit einem umfangreichen Leistungspaket und ein hohes Volumen an Gesundheitsleistungen“. Schwächen erkennt die Studie in der Effizienz des Systems, also dem Verhältnis von Kosten und Nutzen. Sie empfiehlt unter anderem eine Stärkung der Primärversorgung, also niedrigschwelliger Versorgungsmöglichkeiten, um frühzeitig Beschwerden entgegenzuwirken und teure Krankenhausaufenthalte und Behandlungen zu verhindern.    

Warum sollte ich über private Krankenzusatz­versicherungen nachdenken?

Eine private Krankenzusatzversicherung ermöglicht Ihnen, Ihre eigene Gesundheitsvorsorge über das gesetzlich finanzierte Maß hinaus zu stärken – und zwar ohne, dass Sie die Kosten dafür selbst tragen müssen. Die gesetzliche Vorsorge ist in vielen Bereichen stark limitiert. Ein Hautkrebsscreening wird von den gesetzlichen Krankenkassen zum Beispiel alle zwei Jahre übernommen, allerdings nur eine ärztliche Untersuchung mit dem bloßen Auge. Setzt der Arzt zusätzlich ein Auflichtmikroskop ein, müssen Sie die Kosten für die Untersuchung selbst tragen. Allgemein lässt sich sagen, dass die gesetzlichen Krankenkassen zwar die nötigsten Vorsorge- und Gesundheitsbehandlungen bezahlen – jedoch häufig nicht die besten. Um die bestmögliche Versorgung zu bekommen, müssen Sie Leistungen oft entweder selbst bezahlen, oder sich dafür privat zusatzversichern.

Krankenzusatz­versicherungen: In diesen Bereichen können Sie privat vorsorgen

Die private Zahn-Zusatzversicherung zählt zu den bekanntesten privaten Krankenzusatzversicherungen. Es gibt aber viele weitere Bereiche, in denen eine private Zusatzversicherung zur gesetzlichen Krankenkasse hilfreich sein und Ihnen Kosten sparen kann:
Die Zahnzusatzversicherung übernimmt unter anderem Kosten für die Prophylaxe, Zahn-Brücken, Implantate, Zahnersatz oder Kieferorthopädie. Viele dieser Leistungen sind im Bedarfsfall besonders teuer und die gesetzliche Krankenkasse zahlt gar nicht oder nur einen kleinen Teil. Ein Zahnersatz kostet ohne Versicherung schnell mehrere Tausend Euro, eine Zahnzusatzversicherung übernimmt die Kosten je nach Versicherung komplett. Eine Zahnzusatzversicherung bekommen Sie je nach Leistungsumfang schon für weniger als 5 Euro im Monat.
    Die Auslandskrankenversicherung übernimmt Kosten für Behandlungen im Ausland, zum Beispiel im Urlaub. Sie übernimmt unter anderem die Krankenhaus-Kosten und Behandlungen beim Arzt, wenn nötig auch die Kosten für den Rücktransport nach Hause. Selbst für privat Versicherte kann sich eine Auslandskrankenversicherung lohnen, je nach Tarif, Reiseland und Aufenthaltsdauer. Auslandskrankenversicherungen gibt es schon für 1 bis 2 Euro Monatsbeitrag.
      Die Brillenzusatzversicherung übernimmt Kosten für eine Brille oder Sehhilfe, ebenfalls schon für weniger als 5 Euro im Monat. In der Regel übernehmen Versicherungen alle zwei Jahre die kompletten Kosten für eine Brille oder Kontaktlinsen. Je nach Tarif werden auch Kosten für Augenlaser-Verfahren oder bestimmte augenärztliche Untersuchungen übernommen. Vergleichbare Angebote für Versicherungen einer Brille bekommen Sie je nach Optiker aber auch direkt, wenn Sie eine neue Brille kaufen.
      Hier gibt es Zuschüsse zur Behandlung beim Heilpraktiker oder Arzt für Naturheilverfahren. Dazu zählen zum Beispiel Akupunktur, Homöopathie oder Osteopathie. Gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten für solche Behandlungen in aller Regel nicht. Eine Heilpraktiker Zusatzversicherung einzeln zu bekommen, ist inzwischen gar nicht mehr so leicht. Viele Versicherer haben sie wegen relativ hoher Kosten in andere Versicherungspakete wie die Ambulante Zusatzversicherung eingebunden. Einzeln kostet der Heilpraktiker-Versicherungsbaustein aktuell etwa 20 bis 25 Euro im Monat.
        Wenn Sie durch eine Krankheit länger ausfallen, zahlt Ihnen Ihr Arbeitgeber in der Regel sechs Wochen lang Ihren vollen Lohn weiter. Danach bekommen gesetzlich Versicherte noch maximal 70 Prozent des Brutto-Einkommens oder 90 Prozent des Netto-Einkommens, je nachdem welches Ergebnis niedriger ist. Bei einem durchschnittlichen Bruttogehalt von 4.000 Euro im Monat entsteht so bereits eine monatliche Versorgungslücke von rund 540 Euro. Eine Versicherung zum Krankentagegeld deckt diese Versorgungslücke ab, so dass Sie weiter 100 Prozent Ihres Nettogehaltes bekommen. Eine entsprechende Versicherung gibt es für viele schon für etwa 10 Euro im Monat. Für Selbständige, die nicht gesetzlich krankenversichert sind, ist eine Krankentagegeld-Versicherung besonders sinnvoll, denn sie haben keinerlei Anspruch auf Krankengeld. Dadurch sind für sie die Monatsbeiträge zu einer Krankentagegeldversicherung entsprechend deutlich höher.
          Eine Krankenhaustagegeld-Versicherung zahlt Ihnen pro Tag, den Sie im Krankenhaus liegen müssen, einen festen Betrag aus. Wie Sie dieses Geld verwenden, können Sie frei entscheiden. Sinnvoll ist beispielsweise, davon die täglichen Zuzahlungen von 10 Euro zu bezahlen, die die gesetzlichen Krankenkassen in der Regel nicht übernehmen. Wenn Sie zum Beispiel 35 Jahre alt sind und mit der Zusatzversicherung die 10 Euro tägliche Zuzahlung absichern wollen, bekommen Sie eine Krankenhaustagegeld-Versicherung schon für 2 bis 3 Euro im Monat. Krankenhaustagegeld lässt sich auch über das Paket einer Stationären Zusatzversicherung gut absichern. Eine solche Versicherung gibt es schon für unter 15 Euro im Monat und beinhaltet weitere Leistungen, die vor allem für mehr Komfort im Krankenhaus sorgen.
            Eine stationäre Zusatzversicherung gibt es bereits ab knapp 13 Euro im Monat und sichert Sie vor allem für Krankenhausaufenthalte ab. Sie übernimmt je nach Paket die Unterbringung im Einzel- oder Doppelzimmer, die Behandlung durch einen Spezialisten und zahlt Ihnen je nach Versicherung und Tarif auch ein Krankenhaustagegeld. Welche Leistungen abgesichert sind, sollten Sie sich dabei genau ansehen, damit die Versicherung möglichst genau zu Ihren Wünschen und Ansprüchen passt.
              Ambulante Zusatzversicherungen kombinieren Leistungen anderer Versicherungen, die hier bereits erwähnt sind. Sie bezuschusst je nach Paket zum Beispiel Kosten für einen Heilpraktiker, bestimmte Arzneimittel oder eine neue Brille. Auch hier ist es wichtig, die Versicherung möglichst genau Ihren Bedürfnissen und Wünschen anzupassen. Eine ambulante Zusatzversicherung bekommen Sie je nach Paket schon für unter 10 Euro im Monat.
                Die Pflegezusatzversicherung gewinnt in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung. Schon jetzt decken bei jedem vierten Pflegebedürftigen die gesetzliche Pflegekasse plus Rente plus Vermögen die Kosten nicht mehr ab. Hier lohnt sich ein Beratungsgespräch mit unseren Experten Robert Böhrk besonders: „Eine zusätzliche Pflege­versicherung ergibt in jedem Fall Sinn. Vor allem, wenn Sie auch im höheren Alter frei entscheiden wollen, wie Sie leben und gepflegt werden möchten. Manch einer hat sich einen guten Lebensstandard aufgebaut, auf den er auch im Alter nicht verzichten sollte.“ Robert Böhrk, Berater bei Von Buddenbrock und Experte für Pflegezusatzversicherungen Die gesetzliche Pflegeversicherung übernimmt immer nur einen Teil der anfallenden Kosten im Pflegefall. Die Differenz müssen die Pflegebedürftigen oder ihre Angehörigen selbst bezahlen. Da die Kosten im Bereich der Pflege oft sehr hoch sind, sind auch die Differenz-Beträge schnell sehr groß. So werden zum Beispiel in Nordrhein-Westfalen für die stationäre Pflege, also etwa die Unterbringung und Versorgung in einem Pflegeheim, monatlich 2.100 bis 2.800 Euro fällig, die sie privat tragen müssen. Über eine private Pflegezusatzversicherung können Sie die Kosten, die nach Abzug der Leistungen durch die gesetzliche Pflegeversicherung übrigbleiben, reduzieren. Dadurch werden viele Leistungen finanziell erst möglich, die Ihnen trotz Ihrer Pflegebedürftigkeit ein würdevolles und selbstbestimmtes Leben ermöglichen. Hinter dem Abschluss einer Pflegezusatzversicherung steckt also das Ziel, sich eine möglichst umfassende Pflege leisten zu können. Als gesunder 30-Jähriger bekommen Sie eine Pflegezusatzversicherung schon ab 10 Euro im Monat. Je älter Sie bei Abschluss der Versicherung sind, desto höher steigt auch der monatliche Beitrag.

                Checkliste: Brauche ich eine private Krankenzusatz­versicherung? Und wenn ja, welche?

                Schon innerhalb der einzelnen Versicherungen gibt es viele Wahl- und Ausgestaltungsmöglichkeiten. Die Zahl wächst, wenn Sie verschiedene Versicherer und ihre Angebote vergleichen. Und sie wächst weiter, wenn Sie mehrere Zusatzversicherungen in Betracht ziehen. Unser Experte hilft Ihnen gern dabei, einen Überblick zu gewinnen, Ihre Möglichkeiten abzuwägen und zu sortieren und am Ende die für Sie passenden Versicherungen auszuwählen. Für den Start sollten Sie aber in drei Schritten erste Überlegungen zu den vielen Zusatzversicherungen anstellen:

                1. Schauen Sie genau, welche Leistungen Ihre gesetzliche Krankenkasse abdeckt und was Ihnen darüber hinaus an Zusatzleistungen wichtig ist. Was fehlt Ihnen in der gesetzlichen Krankenkasse wie oft würden Sie diese zusätzliche Leistung absehbar in Anspruch nehmen?
                2. Vergleichen Sie verschiedene Versicherer und ihre Angebote und achten Sie darauf, worin die Unterschiede liegen. Das betrifft zum einen, welche unterschiedlichen Leistungen versichert sind und zum anderen, in welcher Höhe die jeweilige Versicherung die Kosten für diese Leistungen trägt.
                3. Wägen Sie ab zwischen dem, was Sie jetzt benötigen und dem, was möglicherweise in der Zukunft wichtig wird. Grundsätzlich sollten Sie nur die Leistungen und Risiken versichern, die Sie auch wirklich benötigen beziehungsweise tragen. Gleichzeitig sind einige Versicherungen und Tarife viel günstiger, wenn Sie sie frühzeitig abschließen und ohne, dass bereits zukünftige Ansprüche unmittelbar absehbar sind.

                Für wen ist eine private Krankenzusatz­versicherung grundsätzlich besonders sinnvoll?

                Für wen eine bestimmte Zusatzversicherung sinnvoll oder unsinnig ist, erschließt sich in einigen Fällen auf den ersten Blick. So muss jemand, der bisher nie eine Brille getragen und gute Augen hat, sicher nicht lange über eine Brillenversicherung nachdenken. Gleichzeitig erscheint jemandem, der einen nahen Angehörigen gepflegt hat und die damit zusammenhängenden Kosten kennt, eine Pflegezusatzversicherung für die eigene Absicherung schnell lohnend. Es gibt neben diesen individuellen Bedürfnissen und Faktoren aber auch Gruppen, für die verschiedene Versicherungen besonders sinnvoll erscheinen.

                • Für Angestellte empfiehlt es sich, zusätzlich zu den Leistungen der gesetzlichen Krankenkasse auch in den Blick zu nehmen, ob es zusätzliche Angebote über ihren Arbeitgeber gibt. Eine betriebliche Krankenversicherung umfasst ein Bündel an privaten Zusatzversicherungen und bietet für Sie als Arbeitnehmer die Vorteile, dass es keine Wartezeiten und keine Gesundheitsprüfung Einzige Voraussetzungen ist in der Regel ein unbefristeter Arbeitsvertrag.
                • Für Selbständige, die nicht gesetzlich krankenversichert sind, empfiehlt sich der Abschluss einer Krankentagegeldversicherung. Da sie bei längerer Krankheit keinen Anspruch auf Krankengeld haben, steht für sie in einem solchen Fall sehr viel auf dem Spiel. Um weiter ihre Lebenshaltungskosten zu decken, ist für sie eine Krankentagegeldversicherung besonders häufig sinnvoll.
                • Für Kinder und Jugendliche bieten sich Zusatzversicherungen häufig aus einem einfachen Grund an: Sie sind noch jung und in der Regel gesund, deshalb sind Zusatzversicherungen für sie noch besonders günstig. Außerdem sind die Leistungen in vielen Fällen besonders auf ihre Bedürfnisse abgestimmt.

                Wie gehe ich mit der Gesundheits­prüfung der Versicherung um?

                Wenn Sie eine private Krankenzusatzversicherung abschließen wollen, müssen Sie in der Regel eine Reihe von Fragen zu Ihrem Gesundheitszustand beantworten. Wie umfangreich diese Fragen sind, hängt entscheidend von der Art der Versicherung ab. Für eine Zahnzusatzversicherung müssen Sie in der Regel nur Fragen zum Zustand Ihrer Zähne beantworten, für eine Stationäre Zusatzversicherung ist die Fragenpalette deutlich breiter und umfänglicher. Die Versicherer schätzen anhand dieser Fragen und Ihrer Antworten das Risiko ab, dass Sie ihren Schutz und ihre Leistungen tatsächlich in Anspruch nehmen. Davon hängt auch der Versicherungsbeitrag mit ab.
                Auch wenn eine Versicherung für Sie gegebenenfalls dadurch teurer wird, sollten Sie alle Fragen wahrheitsgemäß und ehrlich beantworten. Stellt sich im Versicherungsfall heraus, dass Sie unehrlich waren oder gelogen haben, wird die Versicherung am Ende in der Regel nicht zahlen. Möglicherweise wird Ihnen die Versicherung sogar kündigen und sie auf Rückzahlung bereits geleisteter Zahlungen in der Vergangenheit verklagen. Es lohnt sich also am Ende nicht, Ihre gesundheitliche Situation bei Abschluss einer Krankenzusatzversicherung zu beschönigen, um den Versicherungsbeitrag zu senken. 

                Was ist bei privaten Krankenzusatz­versicherungen noch zu beachten?

                • Wartezeiten bei der privaten Zusatz­versicherung

                Wenn Sie sich für eine private Zusatzversicherung entschieden haben, müssen Sie manchmal noch eine Wartezeit in Kauf nehmen. Das bedeutet, dass der Versicherungsschutz erst nach einiger Zeit greift. In der Regel müssen Sie drei Monate abwarten, bis Sie sich Kosten für eine Behandlung zurückerstatten lassen können. In einigen Bereichen kann die Wartezeit auch deutlich länger ausfallen. Das sollten Sie beim Vergleich von Tarifen und Leistungen mit im Blick haben.

                • Kosten für private Zusatzversicherungen variieren

                In der Übersicht über verschiedene Versicherungen oben haben wir immer Einstiegs-Preise angegeben. Sie zeigen an, wie viel Geld Sie mindestens investieren müssen, um eine Zusatzversicherung im jeweiligen Bereich zu bekommen. Die tatsächlichen Preise sind allerdings von mehreren Faktoren abhängig und können große Differenzen aufweisen. Generell lässt sich sagen, dass sie wesentlich von drei Dingen abhängen:
                1. dem Umfang der versicherten Leistungen

                1. dem Alter, mit dem Sie in die Versicherung eintreten
                2. ihrem gesundheitlichen Zustand bei Eintritt in die Versicherung

                Das sollten Sie berücksichtigen, wenn Sie beispielsweise ihren eigenen Tarif mit denen von Freunden oder Bekannten vergleichen.

                Fazit: Die wichtigsten Tipps zur privaten Krankenzusatz­versicherung

                Das Angebot an privaten Krankenzusatzversicherungen ist extrem groß und unübersichtlich. Es bietet allerdings auch für fast alle Ansprüche ein passendes Leistungspaket. Sie sollten sich also zuallererst genau überlegen, was Sie wirklich benötigen – ansonsten sind Sie schnell über- oder mehrfachversichert. Fragen Sie sich also bewusst, welche Leistungen Sie vermissen, was Ihre gesetzliche Krankenkasse zum Beispiel nicht abdeckt. Auch wenn die Vorstellung schmerzlich sein mag: Stellen Sie sich vor, es geht Ihnen gesundheitlich richtig schlecht und Sie liegen zum Beispiel nach einem Unfall oder mit einer schweren Erkrankung im Krankenhaus. Überlegen Sie genau, welche Versorgungsleistungen in diesem Fall für Sie wirklich wichtig sind.
                Machen Sie sich auch Gedanken zur näheren Zukunft und möglichen Leistungsansprüchen und bedenken Sie die Wartezeit einiger Versicherungen. Planen Sie beispielsweise eine Schwangerschaft oder könnte Ihr Kind einen Kieferorthopäden brauchen? Dann gehen Sie frühzeitig auf die Suche nach der passenden Versicherung. Bevor Sie unter Zeitdruck geraten, vereinbaren Sie schon jetzt einen unverbindlichen Beratungstermin. Unser Experte hilft Ihnen gern dabei, sich Ihrer privaten Krankenzusatzversicherung Schritt für Schritt zu nähern, beantwortet Ihre Fragen und findet gemeinsam mit Ihnen die für Sie passenden Angebote.

                Die Finanzbranche eröffnet spannende Entwicklungen und komplexe Fragestellungen. In unserer Kategorie „Wissenswert“ möchten wir Sie mit Artikeln zu aktuellen Themen informieren und auf dem Laufenden halten.

                Wann haben Sie das letzte Mal gemeinsam mit Ihrem Finanzexperten, Banker, Steuerberater und vielleicht auch Rechtsberater gemeinsam an einem Tisch gesessen, um Ihre unternehmerische oder private Finanzstrategie abzustimmen? Vermutlich noch nie. Dabei ist kein Finanzthema eine Insellösung. Es besteht immer eine direkte Wechselwirkung zu anderen Themengebieten aus den Bereichen Finanzen, Recht und Steuern. Diese Art von Beratung nennen wir Kontextberatung. Sprechen Sie uns an.

                Ihre individuellen Anfragen können Sie direkt an unsere Experten richten

                Achim Wehrmann