Betriebliche Altersvorsorge: lieber zum Berater als zum Versicherer

Von Maureen Menger
Fachlich geprüft durch Stephan Seidenfad
Veröffentlicht am

Das erwartet Sie hier

Berater vs. Versicherer, die Rolle des Versicherers, warum Beratung wichtig ist, strukturierte bAV-Planung, Auswahl des passenden Anbieters sowie Entscheidungsgrundlagen für Arbeitgeber.

Inhalt dieser Seite
  1. Versicherer berät zur betrieblichen Altersvorsorge: Das kann passieren
  2. Betriebliche Altersvorsorge: Vom Berater zum Konzept zum Mitarbeiter
  3. Ihr Weg zur betrieblichen Altersvorsorge

Das Wichtigste in Kürze

  • Die bAV bietet Arbeitnehmern eine steuerlich geförderte Altersvorsorge und Arbeitgebern Vorteile bei Steuern und Sozialabgaben.
  • Wer direkt einen Versicherer als ersten Ansprechpartner wählt, riskiert, dass der Fokus auf dem Produkt des Versicherers liegt statt auf der individuell optimalen Versorgungsstruktur für das Unternehmen.
  • Bei Versicherungsvermittlern können Interessenkonflikte entstehen, da sie in der Regel nur ­versicherungsförmige Modelle anbieten.
  • Ein unabhängiger Berater analysiert zunächst die individuelle Ausgangslage des Unternehmens und wählt erst danach produktungebunden den passenden Versorgungsträger aus.

Versicherer berät zur betrieblichen Altersvorsorge: Das kann passieren

Wir Menschen denken in Schubladen und Vorurteilen. Besonders gilt das, wenn wir uns mit Themen oder Dingen beschäftigen, die für uns neu oder zunächst schwierig erscheinen. Unsere Gehirne reduzieren Komplexität automatisch auf das Wesentliche, suchen Verbindungen zu Bekanntem und nehmen sogar schon eine erste Bewertung vor: Kenne ich das? Mag ich das? Oder sogar: Kenne und mag ich den, der mir da gegenübersitzt?

Tritt ein Versicherer an ein Unternehmen heran, um über eine betriebliche Altersvorsorge zu sprechen, liegt der Fokus entsprechend zunächst auf allem, was schon bekannt ist: Dem Versicherer, der persönlichen Einstellung zum Versicherer, Versicherungen und was ich vielleicht schon über Versicherungen und Versicherer weiß. Spannend ist hierbei vor allem, wo der Fokus nicht mehr liegt: Auf der betrieblichen Altersvorsorge, der bestmöglichen Ausgestaltung der bAV und dem bestmöglichen Weg dorthin.


Betriebliche Altersvorsorge: Vom Berater zum Konzept zum Mitarbeiter

Wenn Sie stattdessen mit einem unserer unabhängigen Berater zum ersten Mal über die Möglichkeiten einer betrieblichen Altersvorsorge sprechen, fokussieren wir uns komplett auf Ihre Bedürfnisse und Fragen sowie auf Ihre Mitarbeiter. Dabei folgen wir einem klaren Weg, den wir mit Ihnen gemeinsam gehen:

  1. Analyse und Idee: Im ersten Schritt schauen wir uns an, wo Ihr Unternehmen genau steht. Gibt es bereits eine Betriebsrente oder ein System der Entgeltumwandlung und wenn ja, wie ist es organisiert? Lässt sich darauf aufbauen oder sind es eher Altlasten, um deren Abbau wir uns kümmern müssen? Im Zentrum unserer Analyse steht dabei, was Sie in Ihrer Firma mindestens tun müssen, um gesetzliche Vorgaben zu erfüllen und was Sie in Zukunft zu einem der Top-Benefit-Anbieter macht.
  2. Konzept-Entwicklung: In der Phase der Konzeptentwicklung wird es konkret: Wir schauen uns gemeinsam den arbeits- und steuerrechtlichen Rahmen für die betriebliche Altersvorsorge an, ziehen Experten zur Entgeltumwandlung aus unserem Netzwerk hinzu und bringen sie zusammen, wenn nötig. Außerdem beschäftigen wir uns mit der Frage, wie wir Ihre neue betriebliche Altersvorsorge in Ihrem Team bekannt machen. Dabei spielt insbesondere die Vermittlung der komplexen Informationen eine Rolle, denn es sollen sowohl Manager als auch Fließbandarbeiter und der Pförtner partizipieren können. Auch über verschiedene Sprachen Ihrer Mitarbeiter und die zentrale oder dezentrale Struktur Ihres Unternehmens machen wir uns Gedanken und finden gemeinsam mit Ihnen den bestmöglichen Weg, Ihr neues Angebot bekannt und beliebt zu machen.
  3. Versicherer finden: Erst am Ende des Prozesses machen wir uns gemeinsam auf die Suche nach dem passenden Versicherer. Dabei gibt es in der Regel mehrere Auswahlmöglichkeiten – denn eine Versicherung oder eine Bank, die Ihr Geld und das Geld Ihrer Mitarbeiter anlegen möchte, findet sich in aller Regel schnell. Hier spielen auch Ihre bisherigen, individuellen Erfahrungen und Vorlieben bezüglich Banken und Versicherern eine Rolle. Denn jetzt lenken sie nicht mehr vom Projekt ab, sondern sind wichtig, um den richtigen Partner auszuwählen und ins Boot zu holen.

Ihr Weg zur betrieblichen Altersvorsorge

Sie interessieren sich für eine betriebliche Altersvorsorge und das Konzept der Entgeltumwandlung? Von hier aus haben Sie mehrere Möglichkeiten. Machen Sie direkt einen kostenlosen Beratungstermin mit unserem Geschäftsführer und bAV-Spezialisten Stephan Seidenfad und besprechen Sie gemeinsam, wie Ihr individueller Weg zur Betriebsrente ausgestaltet werden kann. Oder Sie schauen sich auf unserer Seite weiter um und finden heraus, wie wir Ihnen im Detail bei den nächsten Schritten zur Seite stehen können.

Sie haben keine Lust mehr zu lesen, aber noch ein paar Minuten Zeit? Schauen Sie auf unserem Youtube-Kanal „Klartext bAV“ vorbei. Stephan Seidenfad und weitere Spezialisten geben dort in kurzen Interviews Tipps und Hinweise rund um das Thema betriebliche Altersversorgung und Vermögen. Abonnieren Sie einfach unseren Kanal und melden Sie sich jederzeit bei uns, wenn Sie Fragen oder einen Beratungswunsch haben.

Mit uns die ideale betriebliche Altersvorsorge finden

Weniger Verwaltungsaufwand, zufriedenere Mitarbeiter, steuerlich optimiert – die bAV ist einer der wirkungsvollsten Benefits, die Sie Ihrem Team bieten können. Lassen Sie uns gemeinsam herausfinden, welche Lösung zu Ihrem Unternehmen passt.

Foto von Stephan Seidenfad
Geschäftsführung und bAV-Experte
Entgeltumwandlung Bei der Entgeltumwandlung zahlen Arbeitnehmer einen Teil ihres Bruttoeinkommens in eine betriebliche Altersversorgung. Dadurch verringert sich das zu versteuernde Einkommen, wodurch Arbeitnehmer Steuern- und Sozialabgaben sparen.
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