Robert Böhrk
Experte für Gesundheitsvorsorge

Betriebliche Kranken­versicherung ohne Gesundheitsprüfung: geht das?

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Das erwartet Sie hier

Gesundheitsfragen vor Vertragsabschluss: Das sind die Unterschiede und die Vorteile von Kollektivverträgen.

Inhalt dieser Seite
  1. Gesundheitsfragen vor Vertragsabschluss: Das sind die Unterschiede
  2. Die Vorteile von Kollektivverträgen
  3. Fazit
Von Maureen Menger
Fachlich geprüft durch Robert Böhrk
Zuletzt aktualisiert am

Das Wichtigste in Kürze

  • In einem Kollektivvertrag der betrieblichen Kranken­versicherung (bKV) entfällt in der Regel die Gesundheitsprüfung.
  • So ermöglicht die bKV Zugang zu zusätzlichen Kranken­versicherungsleistungen, unabhängig vom individuellen Gesundheitszustand.
  • Dadurch wird das Risiko auf die gesamte Gruppe verteilt, was die Absicherung für alle Beteiligten vereinfacht und attraktiver macht.
  • Dies führt zu einer unkomplizierten Absicherung für die gesamte Belegschaft.

Gesundheitsfragen vor Vertragsabschluss: Das sind die Unterschiede

  • Bei einer privaten Kranken­versicherung (PKV) sind Gesundheitsfragen ein zentraler Bestandteil des Antragsprozesses. Diese Fragen dienen dazu, den individuellen Gesundheitszustand des Antragstellers zu beurteilen und das damit verbundene Risiko für den Versicherer einzuschätzen.
  • Die gesetzliche Kranken­versicherung (GKV) ist verpflichtet, alle Versicherten ohne Rücksicht auf deren Gesundheitszustand aufzunehmen. Es gibt keine Leistungsausschlüsse oder Risikozuschläge.
  • Bei der betrieblichen Kranken­versicherung handelt es sich um eine Zusatz­versicherung, die über den Arbeitgeber abgeschlossen wird. Hierbei entfällt in der Regel die Gesundheitsprüfung, da es sich um eine Kollektiv­versicherung handelt.

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Experte für Gesundheitsvorsorge

Die Vorteile von Kollektivverträgen

Ein Kollektivvertrag (oder Gruppenvertrag) in der betrieblichen Kranken­versicherung ist eine vertragliche Vereinbarung zwischen einem Unternehmen und einer Versicherungsgesellschaft, die für alle oder eine bestimmte Gruppe von Beschäftigten desselben Unternehmens gilt.

  • Günstige Konditionen: Im Gegensatz zu individuellen Kranken­versicherungsverträgen, die zwischen einer Einzelperson und einer Versicherung abgeschlossen werden, umfasst der Kollektivvertrag eine größere Gruppe von Arbeitnehmern und bietet in der Regel standardisierte Leistungen. Dadurch können Unternehmen oft günstigere Konditionen und umfangreichere Leistungen aushandeln als bei Einzelverträgen.
  • Vereinfachter Zugang ohne Gesundheitsfragen: Ein Kollektivvertrag in der betrieblichen Kranken­versicherung wird häufig ohne Gesundheitsfragen angeboten, um den Zugang zu dieser Versicherung für alle Mitarbeiter zu erleichtern und die Attraktivität des Angebots zu erhöhen.
  • Risikostreuung im Kollektivvertrag: Im Rahmen eines Kollektivvertrags in der betrieblichen Kranken­versicherung wird das Risiko des Versicherungsfalls auf die gesamte Gruppe der versicherten Mitarbeiter ausgelagert. Dadurch sinkt das individuelle Risiko für die Versicherungsgesellschaft. Höhere Risiken einzelner Mitarbeiter (zum Beispiel durch Vor­erkrankungen) werden durch die geringen Risiken gesünderer Mitarbeiter ausgeglichen. Dadurch haben auch Mitarbeiter mit gesundheitlichen Problemen Zugang zur bKV.

In einem großen Kollektiv wirkt sich das Eintreten eines Versicherungsfalls weniger stark auf die Gesamtkosten aus, als es bei Einzelverträgen der Fall wäre. Die Risikoverteilung erlaubt es der Versicherung, bessere Konditionen anzubieten, da das finanzielle Risiko nicht von einzelnen Versicherten getragen wird, sondern von der gesamten Gruppe. Dies führt oft zu niedrigeren Prämien.


Fazit

Der Zugang zur bKV ohne Gesundheitsprüfung wird durch die Risikoverteilung innerhalb von Kollektivverträgen ermöglicht. Anstatt einzelne Gesundheitsrisiken individuell zu bewerten, wird das Risiko auf die gesamte Gruppe der Versicherten verteilt. Dadurch können auch Mitarbeiter, die möglicherweise gesundheitliche Vor­erkrankungen haben, ohne individuelle Prüfung aufgenommen werden.

Dieses Verfahren schafft einen einfacheren Zugang für alle Arbeitnehmer und fördert die Akzeptanz und Teilnahme an der betrieblichen Kranken­versicherung. Gleichzeitig profitieren Arbeitgeber von einer attraktiven Zusatzleistung, die für die gesamte Belegschaft zugänglich ist.

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