Kurzarbeit, Homeoffice, Verlustängste. Viele Arbeitnehmer in Deutschland machen sich gerade in Corona-Zeiten Sorgen um ihre Zukunft und um ihren Arbeitsplatz. Das wirkt sich auch negativ auf die Arbeitsmotivation aus. Genau da ist es als Arbeitgeber sinnvoll, ein gutes Benefits-Programm zu besitzen. Laut aktueller Studien wünschen sich 42 Prozent aller Befragten Arbeitnehmer Hilfe beim Management ihrer Ausgaben und Rücklagen. 38 Prozent möchten Zugang zu gehaltsbezogenen Spar- und Investmentmodellen und 29 Prozent zu einem Berater. Eine Möglichkeit von Benefits-Programmen bietet die betriebliche Altersvorsorge.

Warum die betriebliche Altersvorsorge gerade jetzt geschätzt wird – Unser Experte Thomas Seidenfad klärt auf:

Besonders die betriebliche Altersvorsorge (bAV) empfinden 45% der Arbeitnehmer wichtiger denn je. 72gaben sogar an, dass sie von ihrem Arbeitgeber bei der bAV aktiv unterstützt werden möchten. Betriebliche Altersvorsorge dient dem Mitarbeiter als finanzielle Absicherung und dem Arbeitgeber als nützliches Mitarbeiterbindungsprogramm. Sowohl der Arbeitgeber als auch der Arbeitnehmer profitieren von Steuervorteilen und geringeren Sozialabgaben. So steigert der Arbeitgeber seine Attraktivität und der Arbeitnehmer kann durch die Abgabe eines Teils seines Bruttogehalts etwas für seine Altersvorsorge bei Seite legen.

Wie funktioniert die betriebliche Altersvorsorge?

Ist ein Arbeitnehmer in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert, kann er über sein Unternehmen eine betriebliche Altersversorgung abschließen. Er zahlt einen Teil des Bruttogehaltes in die bAV ein. Durch diese sogenannte Entgeltumwandlung reduziert sich sein steuerbares Einkommen und somit bis zu einer gewissen Grenze seine Steuer- und Sozialabgaben. Auch der Arbeitgeber minimiert seine Sozialabgaben und zwar um rund 20 Prozent. Seit 2019 muss er aber bei neuen Verträgen einen Arbeitgeber-Zuschuss von 15 Prozent gewähren, soweit er Sozialversicherungsbeiträge einspart. Ab 2022 gilt diese Regelung auch für bestehende Verträge.

Was ist bei der betrieblichen Altersvorsorge zu beachten?

Entscheidet sich der Arbeitgeber, in seinem Unternehmen die betriebliche Altersvorsorge einzuführen, kann er zwischen verschiedenen Möglichkeiten wählen. Am meisten wird die Möglichkeit einer Direktversicherung genutzt, in der der Arbeitgeber für die Mitarbeiter eine Lebens- und Rentenversicherung abschließt und die Beiträge dafür überweist. Es gibt aber noch viele weitere Möglichkeiten, die Sie bei einer bAV nutzen können. Welche Möglichkeit zu Ihrem Unternehmen passt, muss immer individuell entschieden werden. Lassen Sie sich dazu gerne von einem von Buddenbrock Mitarbeiter beraten.

Außerdem birgt die bAV verschiedene Risiken und Fallen, die Sie beachten sollten. So sollten zum Beispiel Haftungsfragen im Vorfeld berücksichtigt, der Verwaltungsaufwand sollte abgeschätzt und organisiert und die Kosten und deren Auswirkung auf die Bilanzierung kalkuliert werden. Hier ist es auf jeden Fall empfehlenswert, die Hilfe eines Beraters in Anspruch zu nehmen, um solchen Gefahren aus dem Weg zu gehen. Wir beraten Sie dazu gerne.

Unser Fazit:

Die betriebliche Altersvorsorge ist und bleibt ein gutes Mittel, um Mitarbeiter an ein Unternehmen zu binden und die Attraktivität als Arbeitgeber zu steigern. Sowohl als Arbeitnehmer, als auch als Arbeitgeber profitiert man von Zuschüssen, Steuervorteilen oder geringeren Sozialabgaben. Gerade in Krisenzeiten machen sich diese Benefit-Möglichkeiten bewährt. Dennoch gilt: Lassen Sie sich im Vorhinein gut durch einen externen Berater unterstützen. Lassen Sie sich von den Vor- und Nachteilen und den Risiken aufklären, um Problemen aus dem Weg zu gehen. Je nach Unternehmen muss individuell auf die Unternehmensstrukturen geachtet werden, um ein geeigneten Durchführungsweg zu finden.

Unsere Berater profitieren aus langjähriger Erfahrung in den Bereich Versicherungen und Finanzen. Nutzen auch Sie diese Expertise und lassen sich von von Buddenbrock beraten!