BETRIEBLICHE ALTERSVERSORGUNG

Ihre Arbeitnehmer können über Ihr Unternehmen eine betriebliche Altersversorgung (bAV) abschließen. Sie profitieren beide von Steuervorteilen und geringeren Sozialabgaben. Zudem erhalten Ihre Mitarbeiter später mit relativ minimalem Aufwand eine Rente. Das hilft Ihnen, die Mitarbeiterbindung zu stärken und Ihren Bedarf an Fachkräften langfristig zu sichern.
Allerdings ist die bAV ein hochkomplexes Thema, das viele Fallstricke für Ihr Unternehmen bietet. Ob Sie dabei ein neues Versorgungsnetz aufbauen oder ein bestehendes optimieren wollen, spielt keine Rolle. Um böse Überraschungen zu vermeiden, ist eine professionelle Beratung unabdingbar.

Wir minimieren Ihre Risiken

Wir analysieren und optimieren vorhandene Versorgungswerke, erstellen individuelle und zeitgemäße betriebliche Versorgungskonzepte und minimieren für Unternehmen den Verwaltungsaufwand sowie die Risiken.

Dabei bereiten wir das umfassende Thema der betrieblichen Altersversorgung für Sie strukturiert und transparent auf, geben Orientierung und liefern verlässliche Entscheidungsgrundlagen.

Wir bieten individuelle Lösungen

Ihre Zielvorstellung gilt für uns bei allen Fragestellungen als Orientierung und Verpflichtung zugleich. Mit dem Know-how unserer Berater sind wir die Spezialisten für die Entwicklung und Umsetzung von Konzept- und Produktlösungen, die sich nicht den standardisierten Vorgaben der Produktanbieter unterwerfen.

Zudem erfordert die Komplexität des Themenfeldes der betrieblichen Vorsorge eine reibungslose Zusammenarbeit von Finanz-, Steuer- und Rechtsberatung. Die Koordination der einzelnen Kompetenzen sowie der routinierte Umgang mit diesen Themenfeldern sind unser entscheidender Erfolgsfaktor.

Analysieren

Optimieren

Neueinrichten

Verwalten

Die wichtigsten Fakten zur betrieblichen Altersversorgung

Ist ein Arbeitnehmer in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert, kann er über sein Unternehmen eine betriebliche Altersversorgung abschließen. Er zahlt einen Teil des Bruttogehaltes in die bAV ein. Durch diese sogenannte Entgeltumwandlung reduziert sich sein steuerbares Einkommen und somit bis zu einer gewissen Grenze seine Steuer- und Sozialabgaben.

Auch der Arbeitgeber minimiert seine Sozialabgaben und zwar um rund 20 Prozent. Seit 2019 muss er aber bei neuen Verträgen einen Arbeitgeber-Zuschuss von 15 Prozent gewähren, soweit er Sozialversicherungsbeiträge einspart. Ab 2022 gilt diese Regelung auch für bestehende Verträge.

Es gibt unterschiedliche Varianten, wie die bAV gestaltet werden kann. Über welchen der sogenannten Durchführungswege die bAV durchgeführt wird, bestimmt der Arbeitgeber. Folgende Möglichkeiten hat er:

Direktversicherung: Das ist der häufigste Durchführungsweg der bAV, auch weil sich der Aufwand des Arbeitgebers in Grenzen hält. Er schließt für seine Mitarbeiter eine Lebens- oder Rentenversicherung ab und überweist an diese die Beiträge.

Unterstützungskasse: Der Arbeitgeber überweist die Beiträge an die Unterstützungskasse, die eine Versorgungseinrichtung eines oder mehrerer Unternehmen ist. Dieser Durchführungsweg eignet sich vor allem für Besserverdiener, da die Beiträge in der Ansparphase in unbegrenzter Höhe steuerfrei sind.

Pensionskasse: Pensionskassen sind eigenständige Unternehmen, die von einem oder mehreren Arbeitgebern getragen werden. Allerdings sind viele davon in finanziellen Schwierigkeiten, weshalb dieser Durchführungsweg heutzutage eher selten gewählt wird.

Pensionsfonds: Pensionsfonds sind ebenfalls eigenständige Versorgungsträger. Die Flexibilität ist größer als bei anderen Durchführungswegen und das Geld kann in einem höheren Maß an der Börse angelegt werden.

Direktzusage bzw. Pensionszusage: Bei diesem Durchführungsweg überweist der Arbeitgeber nicht an eine Versicherung Beiträge, sondern ist alleine verantwortlich für die vereinbarten Leistungen. Dafür bildet er Rückstellungen in seiner Bilanz, was diese verschlechtern kann. Dafür können die Beiträge in unbegrenzter Höhe steuerfrei überwiesen werden.

Sozialversicherungmodell: Streng genommen ist das Sozialpartnermodell kein Durchführungsweg der bAV. Dabei vereinbart der Arbeitgeber mit den Gewerkschaften, dass er lediglich Beiträge an die Vorsorgeeinrichtung überweist. Für die spätere Rente haftet er im Unterschied zu den anderen bAV-Varianten nicht. Das Sozialpartnermodell gibt es erst seit 2018 und kommt bisher in der Praxis noch nicht zur Anwendung.

In erster Linie zahlt die bAV eine lebenslange Rente oder ein einmaliges Kapital im Alter. Es können aber auch Invaliditäts- und Hinterbliebenenleistungen vereinbart werden. Außer beim Sozialpartnermodell ist der Arbeitgeber dafür haftbar, dass die vereinbarten Leistungen erfüllt werden.

  • Der Arbeitgeber hilft seinem Mitarbeiter mit der bAV Vorsorgelücken zu schliessen.
  • Die vereinbarten Leistungen sind für den Arbeitnehmer außer beim Sozialpartnermodell garantiert.
  • Arbeitgeber und Arbeitnehmer profitieren während der Ansparphase von verringerten Steuern und Sozialabgaben.
  • Die bAV steigert die Attraktivität des Arbeitgebers.
  • Der Arbeitnehmer muss die Leistungen im Alter nachträglich versteuern und sofern er gesetzlich versichert ist, die vollen Kranken- und Pflegeversicherungs­beiträge zahlen.
  • Seine gesetzliche Rente reduziert sich durch die Entgeltumwandlung.
  • Der Arbeitnehmer haftet in der Regel für die vereinbarten Leistungen.

Grundsätzlich gilt: Die bAV ist vor allem dann sinnvoll, wenn das Geld rentabel angelegt wird und der Arbeitgeber Zuschüsse gewährt. So können die Nachteile im Alter abgemildert werden. Da der Zuschuss seit 2019 bei neuen Verträgen verpflichtend ist, lohnt sich die bAV in den meisten Fällen. Noch besser fahren Arbeitnehmer, wenn die Zuschüsse höher sind und sie den Job nicht allzu häufig wechseln.

Bei der bAV müssen sich Arbeitgeber mit steuerlichen, sozial- und arbeitsrechtlichen Fragestellungen auseinandersetzen. Viele Aspekte bergen dabei Risiken für das Unternehmen. Zum Beispiel wenn Haftungsfragen ungeklärt sind, der Verwaltungsaufwand zu groß ist oder die Bilanz zu stark belastet wird. Der Gang zu einem Experten hilft, solche Probleme frühzeitig zu lösen.

Unsere Dienstleistungen

ANALYSE, KONZEPTION,
IMPLEMENTIERUNG

  • Ermittlung und Analyse des Ist-Zustandes im Unternehmen

  • Auswerten und Bewerten der Situation

  • Entwicklung und Umsetzung eines ganzheitlichen Lösungsmodells

  • Kommunikationssteuerung: Produkt, Recht, Steuern, Mathematik, etc.

  • Einrichtung, Aufbau und Umsetzung moderner bAV Versorgungswerke

  • Entwicklung und Einbindung von Benefitmodellen und Tantiemen-Lösungen

  • Umsetzung von Tarifverträgen

VERWALTUNG UND
SERVICE

VERWALTUNG UND SERVICE

  • Unterstützung der Verwaltungsprozesse

  • Prozesssteuerung und -entwicklung

  • Know-how-Center und Transfer

  • Digitalisierung

Unser Geschäftsmodell in der bAv: von Buddenbrock Ist „Architekt“ und „Generalunternehmer“ in einem

Jetzt neu:

Unsere digitale Verwaltungsplattform Ihrer bAV-Verträge mit Schnittstellen zu allen
relevanten Anbietern und einem Robo-Advisor für die Entgeltumwandlung.

MEHR UNTER: www.pensioncare.de

Beispiel einer erfolgreichen Umsetzung

Die Ausgangssituation: Ein nicht tarifgebundener Gewerbebetrieb mit 670 Mitarbeitern und 4 Auszubildenden. 17 bestehende Direktversicherungen und Pensionskassen bei 5 unterschiedlichen Gesellschaften, teilweise mit Arbeitgeberzuschuss, es werden VL 26,59 Euro gezahlt.

UNSERE STRATEGIE:

a) Ermittlung der Ziele:

  • Umsetzung Betriebsrentenstärkungsgesetz (BSRG)
  • Haftungsminimierung Arbeitgeber
  • Reduzierung Verwaltungsaufwand
  • Steigerung Arbeitgeberattraktivität/Fachkräftemangel
  • Wünsche: Geringverdienerförderung? BU? bAV-Riester?
  • Anforderungen an das Versorgungswerk
  • Weitere Angebote wie z. B. bKV-Lösungen

b) Sichtung bestehender Verträge: Bewertung des Ist-Zustandes

  •  Prüfung formaler Kriterien: in vier Fällen gab es keine oder unvollständige arbeitsrechtliche Vereinbarungen, teilweise nicht bAV-fähige Tarife.
  • In Kooperation mit unseren Rechtsanwälten: Erstellung Versorgungsordnung mit einer führenden Wirtschaftsrechtskanzelei
  • Auswahl Durchführungsweg und Anbieter nach Ausschreibung
  • Direktversicherung §3.63
  • Einbringung zukünftiger VL in die bAV
  • Zuschussmodell 50 Euro für alle Mitarbeiter nach Probezeit, 20 Euro für Auszubildende
  • 15 % BSRG-Zuschuss ab sofort
  • 45 minütige Vorstellung unserer bAV-Lösung in Kleingruppen während der Arbeitszeiten verpflichtend für alle Mitarbeiter um eine flächendeckende Information zu erreichen
  • Einzelgespräche (30 Minuten) während der Arbeitszeiten um individuelle Fragen zu klären und Angebote zu erstellen
  • Dokumentation der Mitarbeitergespräche als Beleg für Personalakte
  • Einrichtung Gruppenvertrag beim Versicherer, Beantragung der Versorgungen
  • Support der Lohnbuchhaltung
  • Übernahme der „Alt-Verträge“ und Betreuung
  • Regelmäßige Betreuungstermine vor Ort; 1x pro Quartal
  • Administrativer Support bei Ausscheiden von Mitarbeitern

FAZIT: Durch unser Konzept nutzen durchschnittlich mehr als 70 % der Arbeitnehmer die Entgeltumwandlung.

Wir erarbeiten persönliche und exklusive Lösungen.

Unsere langfristig orientierten Empfehlungen ergänzen wir mit einem konsequenten Risikomanagement.

Das Beratungs- und Dienstleistungsangebot greift die finanziellen Bedürfnisse und Anforderungen unserer Kunden ganzheitlich auf. Dabei begleiten wir sie durch sämtliche Lebensphasen und unternehmerischen Fragestellungen.

Unsere Besonderheit ist unsere Unabhängigkeit von Produkten und Interessen Dritter. So können wir stets fair, individuell und unvoreingenommen beraten.

Unsere Netzwerkkompetenz in Finanzen, Recht und Steuern

  • Koordination aller erforderlichen Kompetenzträger

  • Fokussierung auf die Stärken und rechtlichen Anforderungen

  • Fachkompetenz mit Zugang zum Spezialistennetzwerk

  • Haftungssicherheit und Gesamtlösung

Ihre Kosten

In der Regel wird unsere Beratung über den Versicherer also über Courtagen vergütet, diese sind bereits in den Verträgen eingepreist. Bei Kollektiven wird idR eine Rabattierung vorgenommen. Eine direkte Kostenbelastung entsteht beim Arbeitgeber somit von dieser Seite her nicht.

Indirekte Kosten entstehen durch die interne Verwaltung und Betreuung der bAV im Unternehmen – hauptsächlich durch die Personalabteilung bei Änderungen, Rückfragen oder Ein- und Austritten von Mitarbeitern.

Wir gestalten Prozesse so verwaltungsminimal wie möglich

Genau aus diesem Grund gestalten wir diese Prozesse bei Einrichtung einer bAV im Unternehmen so verwaltungsminimal wie möglich, um die Personalabteilung zu entlasten. Ggf. gibt es noch Einmal-Kosten für die Dienstleistung im Bereich der Rechtsberatung.

Grundsätzlich besteht auch die Möglichkeit die Kosten über ein Honorar zu decken, dieses wird aber im Bereich der Arbeitnehmerversorgung, Entgeltumwandlung und Direktversicherung sehr selten gewählt.

Unser Film zur betrieblichen Altersversorgung

DOWNLOAD

Hier können Sie alle Informationen über die betriebliche Altersvorsorge herunterladen.

WAS DÜRFEN WIR FÜR SIE TUN?
WIR FREUEN UNS AUF DEN KONTAKT MIT IHNEN.