BERUFSUNFÄHIGKEIT

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BERUFSUNFÄHIGKEIT

DIE ABSICHERUNG DER ARBEITSKRAFT

Eine der wichtigsten Versicherungen in Deutschland findet wenig Beachtung

Laut einer aktuellen Studie (Yougov-Studie)* zählt die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) aus Verbrauchersicht zu einer der wichtigsten Policen hierzulande. Trotzdem hat bisher nur jeder sechste Befragte diese Absicherung. Immerhin: 29 Prozent der Befragten gaben im Rahmen der Untersuchung an, im kommenden Jahr eine BU oder Zusatzversicherung abschließen zu wollen.Ein weiteres Ergebnis der Studie ist, dass Alternativprodukte zur BU bisher wenig bekannt sind. Dazu gehören unter anderem die klassische Unfallversicherung, die Dread-Disease-, Grundfähigkeits- oder Multi-Risk-Versicherung.

Die junge Generation unterschätzt die Folgen einer Berufsunfähigkeit. Nur jeder dritte Bundesbürger im Alter von 18 bis 29 Jahren hat eine  Berufsunfähigkeitsversicherung. Entweder den jungen Deutschen fehlt das Geld für das Produkt oder sie wollen sich erst später um das Thema kümmern oder sie verlassen sich im Fall der Fälle auf die Familie.

Leider wird der Beitrag höher, je älter der Versicherte zum Zeitpunkt des Abschlusses ist. Oft ist es aber mit zunehmendem Alter schon aus gesundheitlichen Gründen schwieriger, diesen Versicherungsschutz zu erhalten. Oft drohen dann Beitragszuschläge oder Leistungsausschlüsse. Die Zukunft der Arbeitskraftabsicherung, wenn keine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) möglich ist, gehört der Grundfähigkeitsversicherung sowie Dread-Disease-Policen.

Gesundheitsfragen sind oft ein Hindernis. Denn nicht jedes Interesse des Kunden findet ihren Abschluss in einem Vertrag. Häufig verhindern laut Angabe der Befragten die Gesundheitsfragen beziehungsweise deren Beantwortung eine tatsächliche Absicherung. Oftmals sind auch die „Heilung“ der Gesundheitshistorie und eine sauber aufbereitete und korrigierte Patientenakte notwendig. So tauchen nicht selten Diagnosen aus der Vergangenheit immer noch regelmäßig in der Patientenakte auf, eventuell auch um die Abrechnung des Arztes etwas zu optimieren.

Am Ende sollte der Analyse- und Beantragungsprozess im Ergebnis in einem „maßgeschneiderten Einkommenssicherungskonzept“ münden.

*Yougov-Studie „Strategiefeld Berufsunfähigkeitsversicherung 2018“

2018-09-12T12:36:55+00:00